Einen Monat vegane Ernährung entdecken! Das muss kein Verzicht sein. Mach es zum Event. Lade deine Freunde ein oder koche ein Menü mit deinem Partner. Wir stellen dir jede Woche im Januar ein neues Menü vor, das du nachkochen kannst.
Die dritte Woche steht ganz im Zeichen des Einlegens. Wem das Wintergemüse auf Dauer zu langweilig wird, der sollte es mal mit Einlegen probieren. Das ist nicht nur sehr nachhaltig, sondern sorgt in deiner Küche für echte Geschmackshighlights.
Die spannende Frage ist: Pickeln oder Fermentieren? Und was ist eigentlich der Unterschied?
Beim Pickeln wird das Gemüse in Essig, Salz, Zucker und Gewürzen eingelegt. Der Essig sorgt dabei für die Haltbarkeit, indem er schädliche Mikroben verhindert.
Das Ergebnis: Das Gemüse bleibt knackig und gewinnt einen säuerlich süßen Geschmack. Die beigefügten Gewürze wirken stark ein und bieten zahlreiche Variationsmöglichkeiten.
Bekannte Pickles: die klassische Gewürzgurke.
Besonders gut geeignet für: alles, was Biss hat, wie Gurken, Zwiebeln, Kürbis, alle Bete Sorten, Möhren und Rettich. Unser Geheimtipp: probiert es einmal mit Rosenkohl.
Fermentieren ist ein lebendiger Prozess. Hier übernehmen natürliche Milchsäurebakterien die Arbeit. Sie wandeln Zucker im Gemüse in Milchsäure um und hemmen so schädliche Bakterien.
Das Ergebnis: ein komplexer säuerlicher Geschmack. Probiotisch und lebendig.
Bekannte Fermentationen: Sauerkraut und Kimchi
Besonders gut geeignet für: alle Kohlsorten, Möhren, Kohlrabi, alle Beten und Pastinaken. Einen interessanten und komplexen Geschmack entwickeln Gemüsesorten mit hohem Zuckeranteil wie Karotten, Rote Bete und Fenchel.